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Am Bethanien - Krankenhaus  Frankfurt am Main


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 Kernspintomographie ( MRT ) :

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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte - dies gilt ganz besonders auch für die Kernspintomographie. Seit ihrer Einführung in die medizinische Diagnostik konnte die MRT überzeugende Bilder liefern, auch aus Regionen, die zum Beispiel in der Computertomographie Probleme bereiten. Jedoch findet auch die MRT ihre Grenzen - wie die anderen bildgebenden Verfahren in der Medizin : Knochen und Kalk läßt sich nur schlecht darstellen.

Die MRT verdrängt keineswegs alle anderen Verfahren; allerdings werden die Indikationen zu manchen Untersuchungen jetzt anders gestellt.

In der Kernspintomographie lassen sich neue Ansichten des Körpers darstellen wie in diesen fortlaufenden Schichten des Kopfes in seitlicher Ansicht mit dem Übergang zur Halswirbelsäule.

Ein großer Vorteil der MRT ist jegliches Fehlen einer Röntgenstrahlung. Doch wie werden die Bilder in der Kernspintomographie erzeugt ?

Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, steht eine weitere Seite mit Erläuterungen hierzu zur Verfügung.

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MR-Bilder in Weichteilkontrast

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MR-Darstellung mit Betonung von Flüssigkeiten

Gefäßdarstellungen sind mit und ohne Kontrastmitel möglich - hier ein Beispiel mit Kontrastmittel: die hirnversorgenden Gefäße (Carotiden).

Auch die Becken- und Beingefäße sind in der MRT darstellbar. Hier ein Normalbefund im Beckenbereich. Hierfür ist jedoch Kontrastmittel notwendig - allerdings kein jodhaltiges.

Für die fortlaufende Darstellung der Beingefäße wird eine Verschiebetechnik eingesetzt, bei der der Patiententisch stückweise im Gerät verschoben wird und eine Umlagerung von Hand nicht erforderlich ist.

Details zum Ablauf finden Sie hier !

Auch andere Gefäß- und Hohlsysteme sind prinzipiell darstellbar. Beeindruckend hierbei ist die Darstellungsqualität des Gallengangs- und des Bauchspeicheldrüsen(Pankreas-)-Gangsystems. Diese Bilder sind ohne Kontrastmittel erstellt. Eine Nachverarbeitung an einer Bildverarbeitungsworkstation ist allerdings erforderlich.

Die gezeigten Bilder stammen von einem Patienten mit chronischer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Das runde Gebilde links auf den Bildern ist die Gallenblase, der Gang in der Mitte ist der Gallengang und der flach verlaufende Gang rechts auf den Bildern ist der Bauchspeicheldrüsengang- hier erweitert und unregelmäßig begrenzt als Folge der chronischen Entzündung.

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Auch Bewegungsstudien sind möglich, hier an einem Kiefergelenk demonstriert.

Im Video eines anderen Patienten sehen Sie auf der linken Seite das zarte Gallengangssystem mit einer weitgehend kontrahierten Gallenblase. Auf der rechten Seite der annähernd horizontal verlaufende Pankreasgang mit zahlreichen chronisch-entzündlichen Veränderungen = sackartige Gangaufweitungen am rechten Ende. Die Bilder werden ohne Kontrastmittel und ohne endoskopischen Eingriff erzeugt. Die MRT ist somit in der Lage, die endoskopische Darstellung des Gangsystems (ERCP) vollständig zu ersetzen.

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