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Die Osteoporose gehört nach der WHO zu den weltweit 10 bedeutendsten Erkrankungen.
Die Osteoporose ist eine Knochenerkrankung die mit einer Verminderung der Knochendichte und einer Zerstörung der Mikroarchitektur des Knochens einhergeht. In
der Folge kann es zu Brüchen kommen, vor allem der Wirbelkörper, der Schenkelhälse und der Unterarme.
Jede dritte Frau über 50 Jahre ist gefährdet, an der Osteoporose zu erkranken. Jede zweite von ihnen erleidet eine Fraktur.
Auch die Osteoporose des Mannes spielt eine zunehmende Rolle.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert die Osteoporose bei der Frau bei einem Unterschreiten der Knochenmineraldichte (BMD) um 2,5 Standardabweichungen
(SD) des statistischen Mittelwertes junger gesunder erwachsener Frauen. Eine Osteoporose kann auch durchaus dann vorliegen, wenn noch keine Frakturen vorhanden sind.
Dem aktuellen Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse folgende Diagnostik ist eine wesentliche Grundlage der stadiengerechten Therapie. Hierzu wird jeder
Patient einem standardisierten diagnostischen Verfahren unterzogen. Dieses beinhaltet eine quantitative Knochendichtemessung, die wir an einem neuen 20-Zeilen-CT durchführen.
Sie erhalten ein ausführliches Meßprotokoll mit allen gemessenen Daten sowie einen Vergleich zu den Standardwerten der WHO und zu Ihrer Altersgruppe.
Osteoporose-Diagnostik
- Knochendichtemessung mittels quantitativer CT an der Wirbelsäule
Die Osteoporose ist bei rechtzeitiger Diagnose eine der Vorsorge und der Therapie gut zugängliche Erkrankung. Wie kaum eine andere ist sie durch gezielte
Maßnahmen in ihrem Fortschreiten und den damit verbundenen Auswirkungen, vor allem Brüchen, aufzuhalten. Notwendig sind hierzu neben den inzwischen verfügbaren modernen Medikamenten eine umfassende Aufklärung und
die daraus abgeleitete Anpassung der persönlichen Verhaltensweisen.
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